Montag, 27. Oktober 2014

"Reste"-Verwertung

Guten Morgen!

Ganz langsam klingt der Stress ab und ich komme mal wieder zum Schreiben UND Backen.
Wir habe zum Einzug einen prall- gefüllten Obst- und Gemüsekorb bekommen. Darin waren u.a. Kartoffel in pink und lila (sie schmecken nicht viel anders, als "normale" Kartoffel, sehen aber optisch lustig aus), Pastinaken, Kohl UND Äpfel und Kürbis.

Da ich dieses Jahr schon einige Male Kürbissuppe gegessen und auch schon viel Apfelmus eingekocht habe, mussten neue Rezepte her.

Sonntags ist immer "Kuchentag" bei uns und meine Tochter hat sich einen Schokoladenkuchen gewünscht. Wie jede Mama, achtet auch ich natürlich darauf, dass das Kind nicht zu viel Süßes isst- daher diese Abwandlung.

Der erste Kuchen diesen Sonntag war ein Kürbis-Mandel-Schokokuchen.

Zutaten:
4 Eier
200g Zucker
200ml Sonnenblumenöl
1 TL Zimt
400g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100g gehackte Mandeln
75g Schokotröpfchen
400g (Hokkaido)Kürbis

Zubereitung:
Backofen auf 160° C vorheizen.
Kürbis raspeln, hacken,... auf jedenfall zerkleinern. Ich habe meinen geliebten Thermomix genommen. :-)
Anschließend Eier, Öl, Zucker und Zimt gut verrühren. Backpulver und Mehl mischen und unter rühren zu der Öl- Eier-Zucker- Masse geben.
Die gehackten Mandeln, Schokotröpfchen und Kürbisfleisch unterheben und in eine gefettete Pufferform geben. Für ca. 60 Minuten backen.
Achtung: Die Backzeit kann sich etwas verlängern, Backofen nicht zu heiß drehen, da sonst der Kuchen verbrennt.

Und wie es immer so ist, konnte sich meine Familie nicht auf einen Kuchen einigen. ;-)
Mein Mann wollte gerne einen versunkenen Apfelkuchen.
Zutaten:2 Eier
150g Zucker
125g Butter
125ml Milch
250g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
ca. 800g Äpfel
Zimt
brauner Zucker

Zubereitung:Backofen auf 180° C vorheizen.
Äpfel schälen, viertel, entkernen und etwas einschneiden- aufpassen, dass sie nicht zerbrechen.
Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Anschließend zur Seite stellen.
Die Butter schaumig rühren, Zucker und Eigelb dazugeben und rühren...
Backpulver und Mehl mischen und abwechselnd mit der Milch hinzugeben. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben und den Teig in eine gefettete Springform geben.
Die vorbereiteten Äpfel auf den Teig legen und LEICHT eindrücken. Alles nach Belieben mit Zimt und braunem Zucker bestreuen und für ca. 40 Minuten backen.
Dazu passt frisch geschlagene Sahne.

Heute Abend werde ich den restlichen Kürbis verarbeiten und mich an Kürbisbrötchen versuchen. Mal gucken, wie die werden.

Einen schönen Wochenstart wünscht

Annika


Montag, 15. September 2014

Franzbrötchen- eine Spezialität der Hamburger Küche

Vielleicht kennt der ein oder andere sie nicht, aber in der schönsten Stadt der Welt ein MUSS bei jedem Bäcker. Ohne Franzbrötchen geht in Hamburg nichts! Man kann sie zu jeder Tag- und Nachtzeit essen. ;-)
Kurze Erklärung: klebriges, nach Zimt und Zucker schmeckendes Hefegebäck.
Nun habe ich sie auch endlich einmal gebacken und so schwer ist das gar nicht. Eigentlich sehr einfach! Das Einzige was etwas "nervig" ist, ist die lange Wartezeit, da der Hefeteig immer wieder gehen muss.
Das Rezept für zuckersüße Franzbrötchen findet ihr hier.

Samstag, 16. August 2014

schokoladige Schokoladenmuffins

Huhu!

So, endlich mal wieder ein Blogeintrag MIT Rezept.
Heute habe ich Schokomuffins gemacht, allerdings ist mir den Kakaotopf in den Teig gefallen *upps*. (anstatt einen Löffel zu nehmen...)ABER gerade das macht den Muffin so lecker, denn er schmeckt richtig schokoladig.


Zutaten (für 12-16 Stück):
250g Mehl
100g Zucker
1 Päckchen Backpulver

90g Öl (z.B. Sonnenblumen)
250ml Milch
200g Schokoladentröpfchen (oder z.B. gehackte Blockschokolade)
1 Ei
2 gehäufte Löffel Kakaopulver
Zubereitung:
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Von den Schokoladentröpfchen ein paar abnehmen und zurücklegen. Alle Zutaten zusammenrühren und den Teig in Muffinformen füllen. Auf den Teig die zur Seite gelegten Tröpfchen geben.
Die Muffins für ca. 20-30 Min. in den Backofen geben und anschließend abkühlen lassen. Leicht warm schmecken sie am besten.
Tolles Rezept, oder? Geht superschnell und ist total lecker.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und Essen und einen schönen Restsonntag!

Samstag, 5. Juli 2014

Von N wie nähen bis V wie vegan

Hallo ihr Lieben!

Laaaaaange ist es her, dass ich geschrieben habe - 366 Tage.
Ich habe so viel um die Ohren mit neuen und alten Hobbys UND an erster Stelle meiner wundervollen Tochter. Sie hält mich auf Trab und möchte jede Minute etwas Neues dazu lernen. :-) Aus diesem Grund bleibt auch das Backen erst einmal auf der Strecke.
Es werden nur noch kleine und vor allem schnelle Köstlichkeiten gezaubert.

Mittlerweile nähe ich bereits ein ganzes Jahr und ich bin glücklich über dieses Hobby. Auch wenn ich nur am Wochenende dazu komme. Endlich keine Kleidung mehr (nur noch Wenige) von der Stange kaufen. Hosen, Kleider, Mützen und sogar Jacken. Es gibt so viele wundervolle Stoffe!!!! Da muss man wirklich sehr aufpassen, dass es nicht zur Stoffkaufsucht wird.

Wie unterscheiden sich Nähen und Backen? Genau! Stoffe kann man kurz zur Seite legen, mit Backzutaten ist das eher schwierig. ;-)


Dieser Monat ist ein veganer Monat und ich kann jetzt schon sagen, dass es mir Spaß macht so zu essen. In erster Linie mache ich es zum Wohle der Tiere, aber auch mir geht es viel besser. Ich fühle mich fitter. Ich bin sehr gespannt, wie es sich entwickelt. (Zweimal die Woche beim Zumba® auspowern und der Sommer kann endlich kommen.)
Jeden Tag lerne ich neue Zutaten und somit neue Rezepte kennen.

Bis demnächst!

AnnikaIch zeig euch einfach mal ein paar Fotos der letzten Tage. Alles vegan!!!





 

 

Donnerstag, 4. Juli 2013

von Bananenmuffins und Quiche

Hallo Zusammen!

Da unsere Tochter ja kein Brei isst, darf ich mir immer neue Rezepte einfallen lassen. (ist gar nicht so einfach ;-) )
Die neusten Kreationen sind Bananenmuffins und Quiche. Beides ist super angekommen und wird auf jedenfall wieder gemacht. Salz und Zucker fehlen bewusst in den Rezepten, können aber nach Bedarf hinzugefügt werden.

Hier nun also die Rezepte, angefangen mit den Bananenmuffins.

Zutaten (für 12 Stück):
3-4 große Bananen, je reifer sie sind, desto süßer werden die Muffins
2 Eier
75g Dinkelmehl
75g Weizenmehl
60g Butter, sehr weich
1/2 TL Zimt, n.B.
Zubereitung:
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Muffinform leicht einfetten (oder Silikon nehmen, dann kann man sich das ersparen)
Bananen
mit einem Rührstabzerkleinern, sodass sie einen Brei ergeben. Die Eier und Butter hinzugeben und mit einem Mixer verrühren. Mehl und Zimt unterrühren. Den Teig in die Muffinform geben und ca. 15 Minuten backen.
Bevor ihr die Muffins aus dem Ofen holt, lass sie etwas ruhen.
Und für die Quiche. Die natürlich abgewandelt werden kann.
Zutaten (für 12 Stück):
160g Dinkelmehl
75g Butter
40ml Wasser

Gemüse nach Wahl (z.B. Brokkoli, Erbsen, Möhren, Spinat,...)

75g Gouda, gerieben

100g Körniger Frischkäse
1 Ei
etwas Wasser oder Milch
Zubereitung:
Für den Quiche-Teig Mehl, Butter und Wasser zu einem glatten Teig verkneten und 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Muffinform leicht einfetten (oder Silikon nehmen, dann kann man sich das ersparen).

Das Gemüse klein schneiden. Wenn ihr TK Gemüse nehm, lasst es vorher auftauen und abtropfen. Käse raspeln und mit dem Frischkäse und dem Ei vermengen. Wenn die Masse zu fest ist, etwas! Wasser oder Milch dazugeben. Das kleingeschnittene Gemüse hinzugeben. Den Quiche-Teig portionsweise in die Muffinförmchen geben, dabei darauf achten, dass der Teig bis ganz nach oben gezogen wird.Zum Schluss die Käse-Gemüse-Masse bis zum Rand auffüllen und für ca. 25- 30 Minuten in den Ofen geben.

Sonntag, 16. Juni 2013

Zumba he, Zumba ha...

Schon eine Woche ist es nun her...
Letzten Samstag war ich 3 Stunden auf einer Zumba-Party...die Erste nach der Geburt! Es hat, mal wieder, soooo ein Spaß gemacht - Schwitzen! Auspowern! Spaß!!!
Außerdem gab es ein grooooßartiges Bufett (zum Kalorien gleich wieder drauffutter *hihi*)!

Ich habe gebacken, wie soll es auch anders sein...und zwar Zumba-Amerikaner! 

Zutaten:
75g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier (Größe M)
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillepudding
1/2 Päckchen Backpulver
20g Mehl
100ml Milch

Außerdem:

Milch
Lebensmittelfarbe
200g Puderzucker
Saft einer Zitrone


Zubereitung:

Backblech mit Backpapier belegen. Backofen auf 160C° vorheizen.
Butter mit Salz, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Jedes Ei etwa 1/2 Min. auf höchster Stufe unterrühren. Mehl, Puddingpulver und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch zu einem Teig verarbeiten.
Jetzt habe ich den Teig geteilt und einen pink und einen lila gefärbt. Das ist natürlich kein Muss.
Anschließend werden Teighäufchen (ca. 6 Stück auf ein Blech) mit Hilfe von zwei Teelöffeln auf ein Blech gesetzt. Achtung: Nicht zu dicht, da sie sonst ineinander laufen.Anschließend für ca. 20 Minuten in den Backofen schieben, nach ca. 12 Minuten
die Oberfläche mit Milch bestreichen.

Während die Amerikaner im Backofen sind, wird der Puderzucker mit der Zitrone zu einem zähen Guss verrührt. Wer möchte kann den Guss mit Lebensmittelärbe färben.
Die Amerikaner mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und auf der Unterseite mit Guss bestreichen. Am besten geht es, wenn sie noch heiß sind.

Montag, 3. Juni 2013

...und schon haben wir Juni




Guten Morgen!

Wahnsinn, wie die Zeit rennt, oder?
Deutschland spaltet sich wettertechnisch gerade extrem. Hier oben im Norden scheint die Sonne und es ist warm und nur 250km weiter, regnet es pausenlos. :-(
Ich hoffe, dass die Regenmassen bald weniger werden und wir dann alle einen wundervollen Sommer bekommen. Als ich klein war, gab es in jedem Sommer einige Tage Hitzefrei...nun besteht eher die Chance auf Kältefrei. Traurig!

Ich habe schon länger nichts mehr geschrieben *schäm*, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Was nicht heißen soll, dass ich nichts getan habe!
Ich habe so Einiges genäht. Nicht nur für unsere Maus, sondern auch für andere Mäuse und Mäuseriche. ;)

 


Gebacken habe ich auch und diesen und nächsten Monat gibt es jeweils ein Großprojekt- eine Geburtstagstorte zum 150. und eine Hochzeitstorte. Die Ideen sind schon im Kopfabgespeichert!

Ich möchte euch ein Rezept ans Herz legen, dass ich bei Chefkoch.de gefunden habe und zwar eine etwas andere Philadelphiatorte. Probiert sie mal aus. Sie geht schnell und schmeckt richtig gut (am nächsten Tag noch besser)


Außerdem gab es zum Geburtstag meines Vaters eine "Getränkte Pistazientorte".
Etwas bitter in der Note, aber das macht die Orangenmarmelade. Trotzdem war sie bis aufs letzte Stück weg und kam sehr gut an.

Viel Spaß beim Backen!

 
 


Montag, 29. April 2013

Donauwellen

Heute hatten wir Besuch von einer Mami... :)
Wir kennen uns eigenlich schon ziemlich lange, haben uns eeeewig nicht gesehen, und nun haben uns die lieben Kleinen mal wieder zusammengebracht! :-)
Wenn wir Besuch bekommen, ist das natürlich ein prima Anlass um Kuchen zu backen.
Und, das habe ich selten, heute hatte ich sofort einen Plan- DONAUWELLEN!
Ich könnte mich in diese Kalorienbomben reinlegen. *mmmmhhhhhhhhhjammmm* Etwas aufwendiger, ABER es lohnt sich!!!!

Zutaten für den Boden:
3 Eier
150g Zucker
175ml Sonnenblumenöl
175ml Milch
1 Päckchen Backpulver
350g Mehl
1 EL Kakaopulver
1 EL Milch
1 Glas Kirschen

Zubereitung:
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech einfetten und anschließend mit Backpapier auslegen.
Kirschen zum Abtropfen in ein Sieb geben.
Eier und Zucker schaumig aufschlagen und langsam das Öl hinzugeben. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter die Ei-Zucker-Öl- Mischung rühren.
Die Hälfte des Teiges auf das Backblech geben und verstreichen. Unter den restlichen Teig das Kakaopulver und die Milch rühren und anschließend ebenfalls auf das Blech streichen. Vorsichtig, dass sich die beiden Teigsorten nicht zu sehr vermischen.
Zum Schluss die Kirschen auf dem Blech verteilen und den Kuchen ca. 30 Minuten backen. Auskühlen lassen!

Zutaten für die Creme:
250g Butter, zimmerwarm
400ml Milch
1 Päckchchen Puddingpulver, Vanille
2 EL Zucker

Zubereitung:
30ml Milch mit dem Zucker und dem Puddingpulver mischen und gut verrühren. Die restliche Milch aufkochen. Sobald die Milch kocht, die Puddingmischung mit einem Schneebesen unterrühren und aufkochen. Achtung: Brennt schnell an!
Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen (nicht im Kühlschrank, da der Pudding sons eine "Haut" bekommt.
Die Butter aufschlagen und den Pudding Stück für Stück unterrühren.  Anschließend auf den erkalteten Kuchenboden streichen. In den Kühlschrank stellen.
Zutaten für die Glasur:
100g Zartbitterschokolade
100g Vollmilchschokolade
2 EL Nutella
3 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung:
Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, anschließend Nutella und Öl gut unterrühren, sodass sich alles miteinander verbindet. Die Masse auf den Kuchen streichen und mit einer Gabel Wellen einziehen. Im Kühlschrank vollständig erkalten lassen.

Freitag, 19. April 2013

Ein eigenes Label...


Endlich sind sie da- meine ganz persönlichen Label! Freu mich total drüber.
Nun kommt in jedes von mir genähtes Stück, eine "Feenküsse-Label", damit auch jeder weiß, wer es angefertig hat.


So sehen sie aus:
Am Kleidungsstück direkt dann so:

Freitag, 5. April 2013

Feenküsse näht...

Guten Morgen!
Immer mal etwas Neues. :-)
Jetzt wo unsere Tochter da ist, hab ich erst gesehen, was für bezaubernde Stoffe es gibt und WIEVIEL Geld man für das Nähen ausgeben kann.
In der Schule habe ich das Nähen gehasst, jetzt macht es richtig Spaß!
Vorallem, weil die Farben so sehr an Frühling erinnern. <3
Wir haben tatsächlich die ersten Krokusse gesichtet, die ihre Köpfe durch die Schneedecke stecken!
Doch die Freunde darüber wird schon wieder getrübt, wenn man aus dem Fenster schaut- es ist grau und das Schlimmste...ganz feine Flöckchen fallen vom Himmel. :-(

Aber wie gesagt, ich habe genäht. Alles etwas größer, damit es dann im Frühling/Sommer passt. (wann immer das sein wird)


Ein schönes Wochenende!




Sonntag, 24. März 2013

Sonntag und kein Brot im Haus

Endlich komm ich mal wieder zum posten. Heute standen wir, wie irgendwie schon häufiger, vor dem Problem, dass wir kein Brot mehr im Haus hatten. Der Bäcker hatte schon zu und in die Stadt zum Verkaufsoffenen Sonntag fahren - nee!
Also gab es ein ziemlich Simples, aber wirklich Leckeres:
Dinkel-Vollkorn-Brot!

Zutaten:
250g Dinkel-Vollkorn-Mehl
250g Mehl (Typ 405)
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Salz
2 EL Öl
125g lauwarme Milch
200g lauwarmes Wasser

Zubereitung:
Alle Zutaten miteinander verkneten und ein Brot daraus formen, dieses auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und anschließend im Backofen ca. 15 Min. bei 50°C gehen lassen.
Anschließend die Temperatur auf 220°C Ober-/Unterhitze erhöhen und das Brot für ca. 30 Minuten fertig backen bis es schön braun ist.
Wir haben das Brot noch ganz leicht warm gegessen...und konnten fast nicht aufhören! ;-)

Dienstag, 26. Februar 2013

Kuchen im Glas oder Überraschung

Überraschung... endlich ist das Päckchen bei Nadine und der Murmel angekommen. Ich weiß nämlich, dass Nadine eine kleine Süße ist. Außerdem hat sie schon öfter den Wusch geäußert, dass sie gerne Kuchen bei mir probieren möchte. Leider trennen uns ein paar hundert Kilometer... :-(
Wenn wir uns zur Zeit nicht sehen können, kommt der Kuchen halt per Post und damit er haltbar bleibt: Im Glas!
Kuchen im Glas hält sich, wenn man ihn lässt, 6 Monate!

Die liebe Nadine hat 3 verschiede Sorten bekommen: Zitronen-, Marmor- und Schoko-Mandel-Kuchen.


Zutaten für den Grundteig:
150g Butter
165g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
250g Mehl
1 Vanillestange (das Mark)
1 Päckchen Backpulver
3 EL Milch

zusätzliche Zutaten:

1 Päckchen Zitronenschale
1 Zitrone (Saft davon)
2 EL Kakao
2 EL Milch
50g Schokoraspeln
50g Mandeln (Blättchen oder Splitter)

4 Gläser á 290ml (z.B. glaeserundflaschen.de)

Zubereitung:
Butter, Zucker und Salz schaumig rühren und die Eier nacheinander dazugeben. Mehl, Vanille, Packpulver und Milch unterrühren.
Anschießend den Teig in 4 gleichgroße Teile teilen.

Teig 1 (Zitrone)
Unter einen Teil den Saft einer Zitrone und ein Päckchen Zitronenschale rühren.
Ein Sturzglas einfetten und den Teig bis zur Hälte füllen.

Teig 2 (Marmor)
Unter einen Teil des Teiges 2 EL Kakao und 2 EL Milch rühren.
Ein Glas einfetten und abwechselnd löffelweise den dunklen Teig und einen Grundteig bis zur Hälfte in das Glas geben. Anschließend mit einer Gabel das Marmormuster einziehen.

Teig 3 (Schoko-Mandel)

Unter den letzten Grundteig werden 50g Schokolade sowie 50g Mandeln gemischt. Das Glas ebenfalls einfetten und bis zur Hälfte füllen.

Es wird etwas Teig übrig bleiben. Entweder größere Gläser nehmen oder Muffins backen. ;-)

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Gläser für ca. 35 Minuten in den Ofen geben. Stäbchenprobe verrät, ob der Kuchen fertig ist.
Nun muss es schnell gehen! Sobald ihr das Glas aus dem Ofen geholt habt, muss es SOFORT verschlossen werden.
Achtung: Die Gläser sind sehr heiß!!!

Freitag, 22. Februar 2013

Erdbeer- Charlotte und etwas Frühling

Wie versprochen hier nun das Rezept der Erdbeer-Charlotte. Die Deko kann ja jeder so machen, wie er/sie gerne möchte.
Ich habe den Frühling etwas ins Haus geholt- es war eine Testtorte für eine Konfirmation.


Zutaten für den Biskuitteig:
4 Eier
125g Zucker
1 Prise Salz
1 Vanillestange (das Mark)
125g Mehl

1 Päckchen Puddingpulver Vanille
3 EL Zucker
1 kleines Glas Erdbeermarmelade

Zutaten für de Füllung:
300g Erdbeeren (TK)
500g Magerquark
1 Becher Sahne
Zucker nach Geschmack
1/2 Zitrone (den Saft)
6 Blatt Gelatine oder Gelatinefix


Zubereitung:
Die Eier trennen und das Eiweiß mit Salz steifschlagen.
Die Eigelbe mit Zucker und Mark der Vanilleschote dick-cremig aufschlagen. Mehl, Puddingpulver und Backpulver mischen und darüber sieben.
Eiweiß auf die Eigelbmasse geben und alles vorsichtig unterheben.
Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und bei 200°C etwa 10-12 Minuten backen.
Ein Geschirrhandtuch mit 3 EL Zucker bestreuen und den fertigen Biskuitteig sofort auf das Küchentuch stürzen und mit einem feuchten Tuch abdecken. Das feuchte Tuch herunternehmen, das Backpapier abziehen und die Biskuitplatte mit der Konfitüre bestreichen.
Anschließend Von der längeren Seite her fest aufrollen und auskühlen lassen.
Es muss alles relativ schnell gehen, damit die Rolle nicht bricht.

Die Erdbeeren in einem Sieb auftauchen lassen und dann pürieren.
Sahne steif schlagen und ggfs. Gelatine nach Packungsanleitung zubereiten.
Quark mit Erdbeeren und Zitronensaft verrühren, Gelantine unterrühren und die Sahne unterheben. Mit Zucker abschmecken und kalt stellen.
Eine Schüssel (2 Liter) mit Klarsichtfolie auslegen. Die ausgekühlte Biskuitrolle in 24 Stücke schneiden und die Schüssel mit den Biskuitstücken auslegen, so dass keine großen Lücken entstehen.
Anschleßend mit dem Erdbeerquark auffüllen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag auf eine Tortenplatte stürzen.
Wer möchte, kann auch noch einen zusätzlichen einen Boden backen, damit die Torte eine Standfläche bekommt und somit mehr Stablität.

Ich habe die Torte anschließend mit Fondant überzogen.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Schoko-Cakepops mit Vanillefrosting...

...eigentlich könnte ich den Beitrag auch "Warum ich nicht mehr so viel backe" oder "Was suchen die Füßchen auf den Cakepops" nennen. ;-)
Im Hause "Feenküsse" gab es nämlich im September Nachwuchs! Wir haben eine wundervolle Tochter bekommen, die uns gut auf Trab hält.
Die Cakepops mit Füßchen gab es auf unserem Babytreffen! ;)
Kurz vorab: bestellt habe ich alles in den Niederlanden bei deleukstetaartenshop. Erstens ist es dort viel günstiger und Zweitens bekommt man viel mehr Deko! :)

Zutaten:
Basisteig

250g Butter
200g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
240 g Mehl
2 EL Kakaopulver
2 EL  Milch
1 TL Backpulver


Frosting

75g Butter
200g Frischkäse
200g Puderzucker
1-2 Vanilleschote

Deko

Candymelts (beliebige Farbe)
Sonnenblumenöl
Füßchen
Goldglitzer
ca. 40-50 Lollistiele
Zubereitung:
Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Butter, Zucker und Salz schaumig rühren. Die Eier unter Rühren hinzugeben. Mehl, Kakaopulver, Milch und Backpulver mischen und unterrühren. Der Teig in eine gefettete Kastenform geben und ca. 40 Minuten backen.
Den Kuchen etwas auskühlen lassen und auf ein Gitterrost stürzen. Harte und dunkle Stellen entfernen! Nun den Kuchen fein zerbröseln.
Den Kuchen kann man sehr gut einen Tag vorher backen.

Für das Frosting die Butter mit einem Mixer schaumig rühren. Den Frischkäse und den Puderzucker unter Rühren hinzugeben. Das Mark der Vanilleschote unterrühren.

Die Kuchenkrümel unter das Frosting heben, so dass ein Teigklos entsteht. Anschließend werden aus diesem kleine Kugeln (ca. 30g) geformt, die für ca. 30 Minuten kalt gestellt werden müssen!
Währenddessen die Candymelts schmelzen. Das geht super(schnell) in den Mirkowelle. Allerdings nur für ca 2 Minuten. Gut durchrühren und so viel Öl untermischen. Die Candymelts müssen dann eine Konsistenz, wie flüssige Schokolade haben.
Den Lollistiel etwa 1-2 cm in die geschmolzene Candymelts tauchen und sofort in eine kleine Kugel drücken. Mit den anderen Kugel ebenso verfahren und alles für ca. 15 Minuten kalt stellen.

Anschließend werden die Cakepops mit dem Candymelt überzogen und mit Füßchen bestückt und Glitzer bestäuben. Zum Trockenen eignet sich hervorragend ein Styroporblock in den die fertigen Cakepops gesteckt werden.

Sonntag, 27. Januar 2013

Schweineohren :)

Eigentlich war der Blätterteig für herzhafte Taschen gedacht, nur leider ist das Hack schlecht *würg* und so wurden aus dem Blätterteig etwas Süßes- Schweineohren! *schmatz*
Ein superschnelles und sehr einfaches Rezept!


           Zutaten:
1 Päckchen Blätterteig
Wasser
30g brauner Zucker
30g weißer Zucker

1 Ei
Zubereitung: 
Den Blätterteig ausrollen und mit Wasser bepinseln. Den Zucker mischen und auf dem Blätterteig verteilen.
Anschließend beide Seiten zur Hälfte aufrollen, in 5mm dünne Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Das Ei verquirlen und die Schweineohren damit einpinseln.
Für ca. 10 Minuten bei 180°C Umluft gelbgold backen.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Sonntagsbrötchen

Bei dem Wetter hat hat niemand Lust vor die Tür zu gehen (und schon gar nicht, wenn die Brötchen schmecken, wie bei unserem Bäcker).
Also habe ich unsere Sonntagsbrötchen schnell selbergebacken. Einmal ganz normale Weißbrötchen und als Abwandlung (und Restverwertung) Rosinen und Zimt.


Zutaten:
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
250ml warmes Wasser
1 TL Salz
4 EL Sonnenblumenöl
500g Mehl (Typ 405)
extra:

2 TL Zimt
50g Rosinen
1 Ei
Zubereitung: 
Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Dieser sollte nicht kleben, ist das der Fall etwas Mehl hinzugeben.
Nun den Teig in zwei große Stück teilen.
Unter die eine Hälfte Zimt und Rosinen kneten.
Anschließend werden Brötchen aus dem Teig geknetet und entweder einzeln oder als Brötchensonne auf das mit Backpapier belegte Blech geben.
Nun muss der Teig ca. 15 Minuten an einem warmen Ort gehen. Im Anschluss werden sie mit einem verquirlten Ei und etwas Wasser bestrichen und für ca. 25 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze (nicht vorheizen) bräunlich gebacken.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Weißbrot

Zwar nicht weihnachtlich, aber trotzdem echt lecker! Bei dem Schmuddelwetter hatte ich keine Lust nochmal zum Bäcker zu laufen, sodass ich das Brot selber gebacken habe. Die Zutaten hat man eigentlich immer vorrätig.

Zutaten:
400ml warme Milch
1 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
50g sehr weiche Butter
1 Ei
650g Mehl
2 TL Salz
50ml Olivenöl
Zubereitung:
Die Milch mit der Trockenhefe, Zucker und Butter verrühren. Die Butter sollte dabei ganz zerschmelzen.
Anschließend die restlichen Zutaten hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig zu einem Brot formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und ein Tortenring herumstellen. Man kann auch z.B. eine Kastenform nehmen.
Entwerder lässt man den Brotteig nun vorher etwa 15 Minuten gehen und gibt ihn dann bei 200°C Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten in den Backofen.
Oder (so mache ich es) man stellt den Teig in den kalten Backofen und backt diesen für etwa 50 Minuten.

Guten Hunger!

Montag, 10. Dezember 2012

Elisenlebkuchen

Wenn die Weihnachtszeit beginnt, könnte ich mich in Elisenlebkuchen reinknien. Was mir dabei nicht gefällt, ist der Preis. Aus dem Grund backe ich siefast jedes Jahr, aber bisher war einfach nicht DAS Rezept dabei- zu weich, steinhart, nicht der richtige Geschmack...ABER nach vielem Experimentieren, habe ich nun das, wie ich finde, perfekte Rezept gefunden! Himmlisch!
Vorweg: Eigentlich steh ich nicht auf Orangeat und Zitronat, aber es muss ich die Elisenlebkuchen, sonst schmecken sie eben nicht so, wie sie sollen!

Zutaten:
6 Eier
190g brauner Zucker
2 EL Honig
250g Haselnüsse
250g Mandeln
200g Rosinen
100g Orangeat
100g Zitronat
2 TL Zimt
2 TL Lebkuchengewürz
1 Prise Salz
ca. 50 Backoblaten, Durchmesser: 50mm

300g Kuvertüre

Zubereitung:

Orangeat, Zitronat und Rosinen mit einer Küchenmaschine zerkleinern. Wer keine hat: Es geht auch mit dem Messer- dauert dann halt länger. Die Haselnüsse und Mandeln ebenfalls in der Küchenmaschine zerkleinern. Alternative: Gemahlene und gehackte Haselnüsse und Mandeln mischen. 
Die Eier mit Zucker und Honig schaumig rühren. Anschließend alle Zutaten hinzugeben und gut verrühren.
Den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Backoblaten auf einem mit Backpapier aufgelegten Blech verteilen. Mit einem Teelöffel kleine Teighäufchen auf die Oblaten geben und leicht andrücken.
Für ca. 25 Minuten leicht bräunlich backen. Der Teig ist nach dem Backen noch etwas weich!
Nachdem die Lebkuchen abgekühlt sind, werden sie mit Kuvertüre überzogen.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Schneeflöckchen

Wahnsinn, oder? Ich habe heute die ersten Plätzchen in diesem Jahr gebacken! Passend zum schönen Niederschlag "Schneeflöckchen". Ich habe den Teig geteilt und helle und dunkle Plätzchen gebacken.
Zutaten für ca. 50 Stück:
75g Puderzucker

250g Butter
1 Vanilleschote (das Mark)

220g Speisestärke
100g Mehl

1 Prise Salz
1 EL Kakaopulver

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf das Kakaopulver zu einem Teig verkneten und in zwei gleiche Stücke teilen. Unter ein Teil 1 EL Kakaopulver kneten. Die Teiglinge in je einen Frischhaltebeutel und für 1-2 Stunden in den Kühlschrank legen.Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.Anschließend den gekühlten Teig noch einmal durchkneten und kleine Kugeln daraus rollen.
Tipp: Geht am besten, wenn man zuerst eine lange Wurst rollt und diese in Stücke schneidet.

Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit einer Gabel das Muster in die Kugeln drücken.Das fertig belegte Blech für ca. 12-15 Minuten in den Backofen geben und danach auf dem Blech auskühlen lassen. Die Plätzchen sind im warmen Zustand seeeehr zerbrechlich.

Mittwoch, 28. November 2012

Möhren- Zwieback-Walnuss Kuchen

Zutaten:
5 Eier

12 Scheiben Zwieback

200g Zucker

200g Walnüsse
50g Mehl
1 Päckchen Backpulver 
Saft einer Zitrone 
250g Möhren

200g geschmolzene Kuvertüre 

Zubereitung:
Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eine Kuchenform fetten und beiseite stellen.
Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Den Zwieback und die Walnüsse mahlen . Die Möhren waschen und klein raspeln.
Das Eigelb mit Zucker schaumig rühren. Anschließend Walnüsse, Mehl, Backpulver, Zwieback und Zitronensaft unterrühren. Das geschlagenen Eiweiß unter die Masse heben und den Teig in die Form geben.
Bei 175-195°C ca 50-60 Minuten backen.
Den noch warmen Kuchen mit Kuvertüre überziehen.